Münchens Rock- und Popgeschichte darstellen – besonders Freddie Mercurys Münchner Zeit

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste haben vorgeschlagen, einen ThemenGeschichtsPfad zur Disco-, Rock- und Popgeschichte Münchens aufzulegen. Stadträtin Lydia Dietrich wies zur Begründung darauf hin, dass es hierzu – im Gegensatz zur klassischen Musik – im öffentlichen Raum Münchens kaum Hinweise gibt.

Lydia Dietrich: „Rund um Mozart, Strauss und Wagner gibt es z.B. Musikspaziergänge oder Erinnerungstafeln. Es gibt aber auch in der Disco-, Rock- und Popgeschichte Persönlichkeiten, die einen Teil ihres Lebens in München verbrachten, sich hier inspirieren ließen und hier wirkten. Für diesen Teil der Musikgeschichte gibt es bislang in München keinerlei Information oder Formen des Erinnerns. Dies soll ein ThemenGeschichtsPfad zur Disco-, Rock- und Popgeschichte Münchens ändern. Hier bietet sich die Kombination mit einem Audioguide, z.B. mit in München entstandenen Songs, naturgemäß sehr an.“

In einem weiteren Antrag regen die Grünen – rosa liste an, das Leben und Schaffen von Rock-Legende Freddie Mercury in München in den KulturGeschichtsPfad Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt mit aufzunehmen. Der Sänger und Frontmann der Gruppe „Queen“ lebte von 1979 bis 1985 im Münchner Glockenbachviertel. Insgesamt bewohnte er während dieser Zeit dort mehrere Wohnungen und verkehrte u.a. in den Szeneclubs „Frisco“ (heute „Padres) und „Old Mrs. Henderson“ (heute „Paradiso Tanzbar“) in der Rumfordstraße sowie in den Lokalen „Ochsengarten“ in der Müllerstrasse, dem „Sebastianseck“ und der „Deutschen Eiche“ in der Reichenbachstraße. Im Henderson-Club feierte Mercury denn auch Mitte der 80er Jahre seinen 39. Geburtstag und produzierte während dieser rauschenden Party das Video zu seinem ersten großen Solo-Hit „Living on my own“.

Stadtrat Thomas Niederbühl: „Freddie Mercury hat als Frontmann einer der erfolgreichsten Rockbands der Welt Geschichte geschrieben. Dass er viele Jahre im von ihm geliebten München verbrachte, hat über die Grenzen unserer Stadt hinaus Bedeutung. Er sollte daher bei der nächsten Überarbeitung des KulturGeschichtsPfads aufgenommen werden.“

 

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