Neue SOBON reduziert Grün- und Freiflächen

P R E S S E M I T T E I L U N G

Gegen die Stimmen der Fraktion Die Grünen – rosa liste hat ein gemeinsamer Planungs-, Kommunal- und Finanzausschuss heute die neuen Grundlagen für die Soziale Bodennutzung (SOBON) verabschiedet. Die Grünen –rosa liste begründeten ihre Ablehnung vor allem mit der Senkung der Grün- und Freiflächenflächenwerte.

Der bisher geltende, wissenschaftlich ermittelte Grünflächenwert von 32 m2 pro Einwohner wird deutlich reduziert, damit, so die Argumentation der Mehrheitsfraktionen, „höher gebaut“ werden könne. Dies ist grundsätzlich auch das Ziel der Grünen, die aber an dem 32m2-Wert festhalten wollen.

Stadtrat Paul Bickelbacher: „Da die Freifläche dann realistischerweise nicht immer vor Ort hergestellt werden kann, fordern wir einen Freiflächenfonds, in den die Bauträger dann einbezahlen. Schließlich existieren in der Stadt viele Grünzüge nur auf dem Papier, sie müssten von der Stadt aufgekauft werden, damit sie den Münchnerinnen und Münchnern tatsächlich zur Verfügung stehen. Freiflächen sind insbesondere wichtig für Kinder und Jugendliche, also für Familien und auch für alle, die eher eine kleine Wohnung haben und deswegen den Öffentlichen Raum umso mehr brauchen. Auf die Forderung nach einem Freiflächenfonds sind aber weder SPD noch CSU eingestiegen. Ihnen ging es darum ihren mit den Bauträgern verhandelten SOBON-Kompromiss unverändert durchzudrücken.“

 

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