Neue Sporthalle am Theodolindengymnasium: Stadt soll sich mit eingeschränkter Nutzung nicht abfinden

P R E S S E M I T T E I L U N G

Stadträtin Jutta Koller (Fraktion Die Grünen – rosa liste) hat die Stadtspitze aufgefordert, sich im Fall der Nutzungszeiten der neuen Dreifachturnhalle des Theodolinden-Gymnasiums auf keine faulen Kompromisse einzulassen und wenn nötig in die nächste Instanz zu gehen.
Laut Medienberichten ist das Münchner Verwaltungsgericht der Auffassung, dass der Betrieb der neuen Halle, die über eine Tribüne für ca. 300 Zuschauer verfügen und 2015 fertig gestellt sein wird, an Sonntagen auf die Zeit zwischen 16 und 19 Uhr (mit Ausnahmen) zu beschränken ist. Der Grund: Es handele sich entgegen der Auffassung der städtischen Lokalbaukommission um ein reines, nicht um ein allgemeines Wohngebiet.
Stadträtin Jutta Koller zeigt sich bestürzt: „Die Stadt hat sich sehr bewusst dafür entschieden, diese Halle in dieser Dimension zu bauen um den großen Bedürfnissen der lokalen Vereine Rechnung zu tragen. In München gibt es bekanntermaßen nur wenig Hallen, in denen Spiele vor Publikum stattfinden können – da ist jede Kapazität wichtig.”
Die vor Gericht von den Klägern, einer Eigentümergemeinschaft, monierte Parksituation sollte durch die Nutzung der Park&Ride-Tiefgarage am Mangfallplatz entspannt werden. Zudem ist die Halle gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen.
Jutta Koller: „Eine Einschränkung der Spielzeiten träfe vor allem die Kinder und Jugendlichen, deren Spiele und Turniere nicht stattfinden können. Genau bei diesen Spielen werden jedoch niemals 300 bis 600 Leute auf der Tribüne sitzen. Die Ängste der Anwohner halte ich daher für überzogen. Ich fordere das städtische Referat für Bildung und Sport auf, so gut wie möglich zu verhandeln und im Falle einer gerichtlichen Niederlage den Schritt in die nächste Instanz zu gehen. Wir brauchen diese Halle und es muss einen Weg geben, sie auch vollumfänglich nutzen zu können. Zum Wohle der Sportstadt München, der Vereine und vor allem der Kinder und Jugendlichen”.

 

 

Print Friendly

Nach oben scrollen