Ein Panoramasteg für den Fuß- und Radverkehr im neuen Werksviertel

P R E S S E M I T T E I L U N G

In der letzten Vollversammlung des Jahres hat der Stadtrat den Weg frei gemacht für eine städtebaulich interessante Transformation. Das Werksviertel hinter dem Ostbahnhof, früher ein Industrie- und Gewerbestandort, soll sich zu einem Kreativquartier mit vielfältigen Nutzungen wandeln: Wohnen, Arbeiten, Sozial-Kultur- und Bildungseinrichtungen, sowie ein Netzwerk an Grün- und Freiflächen.
„Doch die Fuß- und Radverbindung in Richtung Haidhausen und Innenstadt“, so Stadtrat Herbert Danner, „bleibt hinter den hochfliegenden Plänen für das neue Quartier zurück. Auch ein verlängerter Fußgänger-Verbindungstunnel unterhalb des Ostbahnhofs zur Friedenstraße dient mehr als Zubringer zu S- und U-Bahn, weniger als stadtteilverbindendes Element zwischen Berg-am-Laim und Haidhausen.“
Danner hat daher beantragt, Planungen für einen Fuß- und Radwegesteg über die Bahngleise südwestlich des Ostbahnhofs aufzunehmen. Gleichzeitig soll sich die Stadt um Unterstützung des Projekts bei der Bahn, beim Freistaat Bayern (als Investor des neuen Konzerthauses) und den wichtigsten Investoren im westlichen Werksviertel bemühen.
Herbert Danner: „Wir brauchen im neuen Werksviertel eine attraktive oberirdische Stadtteilverbindung, von der sowohl die Bewohner und Beschäftigten des neuen Werksviertels als auch Nutzer des künftigen Kulturangebots profitieren können. Damit ergäbe sich auch eine neue Radverkehrsverbindung aus Haidhausen vom Orleansplatz über den neuen Steg, den neuen Piusanger, den bestehenden Piusplatz und den Michaelianger in den Münchner Osten.“

 

 

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