Pasing: Gute Chancen für die Hausmeistervilla und den Kopfbau der ehemaligen Stückguthalle

P R E S S E M I T T E I L U N G

Pasing: Gute Chancen für die Hausmeistervilla und den Kopfbau der ehemaligen Stückguthalle

Der Kulturausschuss des Stadtrats hat heute beschlossen, sowohl für den Kopfbau der ehemaligen Stückguthalle und als auch für die sogenannte Hausmeistervilla in Pasing den Nutzerbedarf und die Sanierungs- bzw. Umbaukosten feststellen zu lassen. Für eine entsprechende Untersuchung werden 62.000 Euro bereitgestellt.

Grünen Fraktionschef Siegfried Benker begrüßte den Beschluss als weiteren wertvollen Beitrag zur Aufwertung des Pasinger Zentrums. Für beide Gebäude, so Benker, eröffne sich hiermit die Möglichkeit, wertvolle historische Bausubstanz zu erhalten und sie für soziale und kulturelle Zwecke zu nutzen.

Siegfried Benker: „Die Hausmeistervilla ist seit Jahren in einem bedauerlichen baulichen Zustand – hier muss dringend etwas geschehen! Sie könnte nach der Sanierung in die Gesamtnutzung der Pasinger Fabrik eingeplant werden und damit auch deren Öffnung nach Norden zum Wensauer Platz hin ermöglichen.

Besonders freut es mich, dass mein Antrag von 2007, den Kopfbau der ehemaligen Stückguthalle zu erhalten, im Rahmen der Neuplanungen jetzt Wirklichkeit werden kann. Der Kopfbau ist Teil der stark durch Gleisanlagen geprägten Industriegeschichte Münchens. Er steht markant an der Offenbachstraße und wird nach Fertigstellung des sog. Paseo – der Fuß- und Radwegverbindung vom Knie zum Pasinger Bahnhof – in einer zentralen Lage stehen.

Es ist erfreulich, dass das Kulturreferat die Mittel gefunden hat um für beide Gebäude in Pasing eine Untersuchung in Auftrag zu geben. Sicher muss man die Finanzierung für eine anstehende Sanierung noch sorgfältig ansehen. Aber die Chancen für eine öffentliche kulturelle und soziale Nutzung sind mit diesem Beschluss drastisch gestiegen.“

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