Pfandleihsystem für Coffee-to-go-Becher

P R E S S E M I T T E I L U N G

2,8 Milliarden Coffee-to-go-Pappbecher werden in Deutschland pro Jahr weggeworfen und summieren sich zu 40.000 Tonnen Müll. Dass die Stadt München an diesem Müllberg ihren Anteil hat, weiß jeder, der einmal mit einem aufmerksamen Blick durch die Innenstadt geschlendert ist.
Stadträtin Sabine Krieger hat daher jetzt beantragt, den Münchner Abfallwirtschaftsbetrieb (AWM) mit einer Kampagne für ein Pfandleihsystem für Coffee-to-go-Becher zu beauftragen. Vorbild könnte ein Pfandsystem sein, das zwei Unternehmer aus Rosenheim entwickelt haben, wo im November ein Pilotversuch mit Kunststoffbechern gestartet wurde, die bis zu 500 mal verwendet werden können. Das Material, Polypropylen, ist leicht, stapelbar, recyclebar, spülmaschinenfest, lebensmittelecht und gesundheitlich unbedenklich.
Sabine Krieger: „Wenn der Pilotversuch erfolgreich ist, könnte dieses System auch für München eine Chance sein. Wer nicht einen eigenen Becher mitbringen will, hat mit einem solchen Pfandbecher die Möglichkeit, einen Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten.“

 

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