Projekt „Elternberatung in familiengerichtlichen Verfahren in Fällen häuslicher Gewalt im Rahmen des Münchner Modells“

Antrag:

Die Verwaltung wird gebeten über den aktuellen Stand bezüglich des Projektes „Elternberatung in familiengerichtlichen Verfahren in Fällen häuslicher Gewalt im Rahmen des Münchner Modells“ zu berichten. Dabei soll dargestellt werden, wie die modellhaft betreuten Fälle verlaufen sind und ob und wenn ja welche weiteren Planungen seitens des Jugendamts bestehen.
Begründung:

Das Projekt „Elternberatung in familiengerichtlichen Verfahren in Fällen häuslicher Gewalt im Rahmen des Münchner Modells“ ist ein Kooperationsprojekt der Frauenhilfe München (FH), des Münchner Informationszentrums für Männer (MIM) und des Familiennotrufs. Hintergrund des Projekts ist die Erkenntnis, dass von Kindern miterlebte Gewalt zwischen den Eltern das Wohl von Kindern gefährdet. Im Rahmen des Münchner Modells, dass die Umsetzung der FGG-Reform regelt, ist dieses Elternberatungsverfahren entwickelt worden mit dem Ziel, Familien, die aufgrund von häuslicher Gewalt in familiengerichtlichen Verfahren sind, ganzheitlich zu betreuen. Dabei steht das Wohl des Kindes im Mittelpunkt, es soll von den nachhaltigen Auswirkungen der miterlebten Gewalt entlastet werden.

In einer Modellphase wurden einige wenige Familien betreut. Uns würde interessieren, welche Erfahrungen hier gemacht wurden und ob eine Fortsetzung geplant ist.

Bündnis ’90/Die Grünen – rosa liste
Initiative:
Jutta Koller, Stadträtin
Gülseren Demirel, Stadträtin

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