Projekte im Zuschussbereich absichern und Mehrbedarfe prüfen!

Antrag

Das Referat für Gesundheit und Umwelt stellt dem Stadtrat dar, wie mit den angemeldeten Mehrbedarfen bei Projekten im Zugschussbereich umgegangen wird. Insbesondere wird Bezug genommen auf Mehrbedarfe, die sich aus erhöhter Beratungsarbeit für MigrantInnen aus osteuropäischen Ländern sowie Geflüchtete ergeben. Darüber hinaus wird dargestellt, wie der erhöhte Arbeitsaufwand im Stadtteil, bei Schulungen und Aufklärungsarbeit und offenen Angeboten kompensiert wird.
Ebenso werden die Konsequenzen der verstärkten Nachfrage auf die ZuschussnehmerInnen für die Raumsituation und die Verwaltungsarbeit dargestellt.
Begründung:
Die vom RGU geförderten Projekte und Initiativen leisten eine unentbehrliche Arbeit für die Stadt und die Stadtgesellschaft. Gerade in den letzten Monaten ist der Aufwand massiv gestiegen. Der hohe Handlungsbedarf der gesundheitlichen Beratung, Aufklärung von geflüchteten Menschen, die Nachfrage nach unabhängiger Aufklärung im gesamten medizinischen Bereich sind dabei nur zwei Komponenten. Erschwert wird die Arbeit dadurch, dass Fachkräfte gezwungen sind, Verwaltungsarbeit zu übernehmen, da diese mit den vorhandenen Ressourcen nicht mehr zu erledigen ist.
Ebenso stellt die Raumknappheit die Projekte vor große Herausforderungen, gut genutzte Angebote müssen zum Teil aufgegeben werden.
Aus all diesen Umständen ergibt sich, dass Mehrbedarfe berücksichtigt werden sollten um die hohe Qualität der Arbeit zu sichern und die gestiegene Nachfrage abzudecken.

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Lydia Dietrich
Stadträtin

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