Protest gegen die sogenannte „Deutschlandfahrt“ der NPD

P R E S S E M I T T E I L U N G

Protest gegen die sogenannte „Deutschlandfahrt“ der NPD

Gegenwärtig reist ein Lastwagen der NPD durch Deutschland und versucht in verschiedensten Städten Kundgebungen durchzuführen. Zu diesem Zweck ist der LKW mit den Parolen der NPD verkleidet, die sich mit den üblichen Hetzparolen gegen Migranten und die EU-Politik zur Schuldenkrise richten. Damit will die NPD auf die EU-Kritische Stimmung nach den vielen Milliardenhilfen der letzten Zeit aufspringen. Auf den Kundgebungen sind die üblichen rassistischen Hetzparolen der NPD zu erwarten.

Bisher konnten die Kundgebungen der NPD in vielen Städten Deutschlands nur unter dem massiven Protest vieler BürgerInnen der jeweiligen Städte stattfinden. Jetzt wird der Lastwagen auch nach München kommen. Am Dienstag, den 31. Juli will, die NPD jetzt eine Kundgebung auf dem Rotkreuzplatz – beim Brunnen – durchführen. Angemeldet ist diese Kundgebung von 16.00 – 19.00 Uhr.

Für ein lockeres Bündnis verschiedener Gruppen (unter anderem SPD und Grüne) hat MdL Florian Ritter ebenfalls auf dem Rotkreuzplatz ab 15.30 Uhr eine Kundgebung angemeldet. Sprechen wird dort unter anderem der KZ-Überlebende Ernst Grube.

Hierzu erklärt der Vorsitzende der Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste, Siegfried Benker: „Die BürgerInnen vieler anderer deutscher Städte, die von dieser sog. „Deutschlandfahrt“ heimgesucht wurden, haben diese Kundgebungen zu einem Desaster für die NPD werden lassen. Das wollen wir auch in München erreichen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass der Versuch der NPD, München zu einem Teil ihrer „Deutschlandfahrt“ zu machen im Protest untergeht. Die NPD versucht ihre organisatorische Schwäche, die sich darin zeigt, dass sie in vielen Städten dank des Widerstandes der Zivilgesellschaft kein Büro hat, durch diese fahrende Kundgebungsmaschine auszugleichen. Das wollen wir verhindern – ich rufe alle MünchnerInnen auf, am Dienstag um 15.30 Uhr zum Protest gegen die Kundgebung der Neonazis zum Rotkreuzplatz zu kommen.“

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