Die Radlhauptstadt gibt klein bei

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste hat die Aufgabe der Marke „Radlhauptstadt München“ kritisiert. Die ersatzlose Streichung einer eigenen Kampagnenmarke zur Förderung des Radverkehrs durch SPD und CSU und deren Verschwinden in einer allgemeinen Mobilitätsmarke sei “ein Eingeständnis der Kleinmütigkeit und der Ambitionslosigkeit beim Ausbau des Radverkehrs“, so die Stadträte Paul Bickelbacher und Dominik Krause.
Paul Bickelbacher: „Wir GRÜNE stehen für eine Verkehrspolitik, die den Anspruch einlöst, der mit der Marke ‚Radlhauptstadt‘ verbunden ist, anstatt sich davon zu verabschieden. Dass die neue Schlüsselbotschaft des städtischen Mobilitätsmanagements im Kern lautet ‚Niemand soll auf sein Auto verzichten müssen…’ macht klar, wo die schwarz-rote Mehrheit ihre verkehrspolitischen Prioritäten setzt. Die Möglichkeit der freien Fahrt für den freien Bürger ist für CSU und SPD immer noch der wichtigste Maßstab der Verkehrspolitik. Ein entschlossenes Umsteuern zugunsten des Radverkehrs kann unter diesen Umständen natürlich nicht gelingen – auch wenn der Handlungsbedarf noch so offenkundig ist und viele Menschen in der Stadt die Verkehrswende mittragen würden.“

 

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