Radverkehr im Zuge Nord-Süd-Querung der Innenstadt beobachten und untersuchen – Monitoring während der Baumaßnahme am Marienplatz

Antrag

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung untersucht die Folgen der Marienplatz-Sperrung für den Radverkehr und führt im Jahresverlauf ein entsprechendes Monitoring durch. Dies umfasst Zählungen, Beobachtungen und Befragungen.

 

Begründung

Mit der Sperrung des Marienplatzes wird eine der Hauptstrecken für den Radverkehr in München gesperrt. Der Marienplatz wurde an Spitzentagen von ca. 15.000 Radlerinnen und Radlern genutzt. Das käme einer Sperrung/Umleitung der Donnersberger Brücke für den Autoverkehr gleich und hat möglicherweise für den Radverkehr insgesamt erhebliche negative Auswirkungen.

Das Planungsreferat wird daher aufgefordert kontinuierlich zu zählen und zu beobachten. Dabei ist auch darzustellen, ob der Radverkehr in der Kustermannfahrbahn und an der Kreuzung Kustermannfahrbahn/Tal an stark frequentierten Tagen reibungslos verläuft oder ob es lediglich eine Verlagerung von Konflikten vom Marienplatz an den Viktualienmarkt gibt. Hier ist auch zu berücksichtigen, dass die Sperrung des Marienplatzes nach der Hugendubel-Baustelle zu weiteren Verlagerungen führen wird, weil viele, die heute das kurze Stück schieben, zukünftig auf der Kustermannfahrbahn auftauchen werden.

Ebenso soll die Nutzung der Residenzstraße und der Alfons-Goppel-Straße untersucht werden und ob sich die Zahl der Radfahrer in der Altstadt insgesamt verringert.

Befragt werden sollen sowohl Radlerinnen und Radler zur neuen Situation als auch Passanten am Marienplatz. Dabei soll ermittelt werden, ob nicht eine große Unzufriedenheit bei den Radlerinnen und Radlern einer nur geringfügen Verbesserung der Zufriedenheit bei den Passanten gegenüber steht.

Fraktion Die Grünen – rosa liste

Initiative:
Paul Bickelbacher
Sabine Nallinger
Herbert Danner
Anna Hanusch
Sabine Krieger

 

 

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