Rund um den Hauptbahnhof: Anstieg von Infektionskrankheiten verhindern!

Antrag

Die Stadtverwaltung wird aufgefordert den vor Ort tätigen Beratungsstellen im Bereich Suchthilfe und Prostitution Infektionsschutz (Kondome, Femidome) zur Verfügung zu stellen um damit dem Anstieg von Infektionserkrankungen entgegen zu wirken.

 

Begründung:
Im Bereich Sucht und Prostitution ist rund um den Hauptbahnhof ein Anstieg von sexuell übertragbaren Infektionserkrankungen zu verzeichnen. Oftmals handelt es sich dabei um Hepatitis oder eine HIV-Infektion. Sowohl die Beratungsstellen der Suchthilfe als auch im Bereich Prostitution geben Kondome und Femidome aus. Die Mittel, die für diese Leistung von der Stadt zur Verfügung gestellt werden, reichen bei weitem nicht aus, sodass die Beratungsstellen dies auf eigene Kosten leisten müssen. Um die Beratungsstellen zu entlasten und gleichzeitig dem Anstieg von Infektionserkrankungen entgegen zu wirken, sollten die erforderlichen Materialien den Hilfsstrukturen vor Ort auch zur Verfügung gestellt werden.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Lydia Dietrich
Gülseren Demirel
Jutta Koller

Mitglieder des Stadtrates

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