Rund um den Hauptbahnhof: Medizinische Versorgung sicherstellen!

Antrag

Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, gemeinsam mit den Beratungsstellen vor Ort wie bspw. L 43 die medizinische Versorgung von Suchtkranken sicherzustellen. Dabei soll auch geprüft werden, ob die Möglichkeit besteht, mobile Versorgungsstrukturen zu nutzen bzw. einzurichten.

 

Begründung:
Rund um den Hauptbahnhof halten sich vermehrt Menschen mit Suchterkrankungen auf. Dabei ist auffallend, dass insbesondere Suchtkranke, die sogenannte „Badesalze“ konsumieren, unter massiven medizinischen Problemen leiden. Dazu gehören vor allem Infektionen, Abszesse und Nekrosen rund um die Einstichstellen. Ein niedrigschwelliges und und leicht zugängliches Angebot zur medizinischen Versorgung ist daher dringend notwendig, damit nicht weitere lebensbedrohliche Zustände (z.B. Sepsis) eintreten.
Die medizinische Versorgung ist bisher nicht bzw. ungenügend gewährleistet, da viele Personen entweder nicht versichert sind oder keinen Platz bei niedergelassenen Praxen finden. Dieser Zustand muss dringend beendet werden. Dazu sollen gemeinsam mit entsprechenden Beratungsstellen der Suchthilfe Wege gefunden werden.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Lydia Dietrich
Gülseren Demirel
Jutta Koller
Stadträtinnen

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