Mittwoch, 26. September 2018

Der Sattlerplatz muss ein Ort für alle werden

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste setzen sich dafür ein, bei der Neugestaltung des Sattlerplatzes breiten Raum für nicht kommerzielle Nutzungen vorzusehen. In einem Antrag fordert die Fraktion eine Mischung aus „innerstädtischem Wohnen, Handel, Kunst und Kultur sowie Gastronomie rund um den Platz aber auch weite Platzbereiche für kommerzfreie Nutzung zum Verweilen und zur Entspannung.“ Die Verkehrsberuhigung in den umgebenden Straßen soll weitergehen. Das städtische Grundstück, das einen großen Teil der zu überplanenden Fläche einnimmt, soll in städtischem Eigentum verbleiben und höchstens zu einem Teil in Erbpacht vergeben werden.

Stadträtin Katrin Habenschaden begründete den Antrag mit der Dominanz der „Kommerzarchitektur“ rund um den Sattlerplatz. Es sei daher sinnvoll, an dieser Stelle einen Kontrapunkt zu setzen und einen Ort für soziales Miteinander zu schaffen. Katrin Habenschaden: „Aufgrund des städtischen Eigentums eines großen Teils des Sattlerplatzes ist es hier möglich, die Stadtentwicklung deutlich weitergehend zu beeinflussen als sonst. Hier können eigene Ideen der Münchnerinnen und Münchner gestaltend einfließen und den Sattlerplatz zu einem Ort auch für das soziale Miteinander machen. Bedingung für bürgerschaftliche Begegnung aller auf Augenhöhe ist es aber, dass auch Orte des kommerzfreien Aufenthalts am Sattlerplatz entstehen. Vorbild dafür könnte der Jakobsplatz sein, der von Gastronomie und den ansässigen Institutionen belebt wird und einen entspannten Aufenthalt ermöglicht.“

 

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