Schneiders Kritik an Münchner Schulen: Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste hat die Kritik von Kultusminister Schneider wegen der Raumknappheit an den Gymnasien in München zurückgewiesen. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Sabine Krieger bewertete Schneiders Ausführungen „als durchsichtigen Trick, um von eigenen Versäumnissen in der Bildungspolitik abzulenken.“

Krieger wies darauf hin, dass der Freistaat mit der überhasteten Einführung von G8 die ohnehin angespannte Raumsituation an den Gymnasien verschärft und die Kommunen auf den Kosten für die notwendigen Ausbauten sitzen gelassen habe. Zudem seien nicht überall Erweiterungen möglich, denn gerade in der Innenstadt fehlten dafür häufig schlichtweg die Voraussetzungen.

Sabine Krieger: „München engagiert sich für die Schulen der Stadt weit über das gesetzlich Vorgeschriebene hinaus und unterhält freiwillig und auf eigene Kosten hochwertige Bildungseinrichtungen. Wo es möglich und sinnvoll ist, hat der Stadtrat längst beschlossen, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen – sowohl durch Ausbauten als auch durch Neubauten. Doch leider blockiert der Freistaat mal wieder: Von den drei neu geplanten Gymnasien ist bisher nur eines bewilligt. Das Kultusministerium versucht offenkundig mal wieder, seine Personalkosten zu drücken – das ist der Rote Faden der CSU-Bildungspolitik. Die Kinder müssen es ausbaden.“

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