Die Schuld für die IT-Probleme nicht einfach Limux zuschieben

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr, Florian Roth hat davor gewarnt, alle Schuld für die Probleme mit der städtischen IT beim Betriebssystem zu suchen. „Wir halten Limux nach wie vor für die beste Lösung. Bei auftretenden Problemen stellt sich meist heraus, dass nicht das Betriebssystem sondern andere Faktoren verantwortlich sind.“
Dr. Roth erneuerte seine Forderung, die Zuständigkeit für die städtische IT in einer Stelle zusammenzufassen – bei einer Art CIO (Chief Information Officer) – anstatt sie auf drei „Häuser“ aufzusplittern.
Dr. Florian Roth: „Die bisherige Organisationsform lässt klare Strukturen und Verantwortlichkeiten vermissen, dies führt regelmäßig zu langwierigen Absprachen und zu Verzögerungen notwendiger Entscheidungen. Ich plädiere außerdem dafür, IT-Leistungen häufiger am Markt einzukaufen statt alles mit städtischen Bediensteten regeln zu wollen. Auch eine andere Rechtsform für die IT-Dienstleistungen (Neugründung einer GmbH oder Aufgabenerweiterung einer bestehenden städtischen Gesellschaft) ist in Erwägung zu ziehen, denn dies könnte wegen der höheren Flexibilität bei der Personalgewinnung und einfacherer Ausschreibungsverfahren zu deutlichen Effizienzgewinnen führen. Solange in den bestehenden Organisationsstrukturen so viele Reibungsverluste und so viel Ineffizienz angelegt sind, hat die Diskussion über eine erneute – und erneut kostenaufwendige – Migration auf ein anderes Betriebssystem wenig Sinn.“

 

 

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