Schwarzrot verpennt digitale Revolution der Verwaltung

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die schwarzrote Stadtratsmehrheit hat erneut eine Gelegenheit verpasst, mutig in die digitale Zukunft der städtischen Verwaltung zu investieren. Stattdessen beschloss der IT-Ausschuss gestern, den hundertprozentigen Umstieg von Libre Office auf Microsoft Office weiter voranzutreiben und dafür im Jahre 2019 zwei Millionen € zur Verfügung zu stellen – perspektivisch wird dies ideologische Projekt zugunsten eines Monopolisten beim Steuerzahler mit über 20 Millionen € zu Buche schlagen.
Zwei Anträge der Grünen – rosa liste, diese Summe lieber für die Schaffung zusätzlicher mobiler Arbeitsplätze (Laptops) und für die beschleunigte Einführung digitaler Innovationen auszugeben, die auch dem Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen, scheiterten an der Großen Koalition.
Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende Dr. Florian Roth: „Der Umstieg auf MS Office ist vollkommen überflüssig, verschlingt Millionen und zementiert die monopolartige Marktstellung von Microsoft. Stattdessen sollte die Stadt lieber ihre Arbeitsplätze modernisieren und auch die Verwaltungsabläufe im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern beschleunigt digitalisieren – denn dies ist kostengünstiger und effizienter. Aber SPD und CSU finden einfach nicht aus ihrem Schleichgang heraus. Die Bürgerinnen und Bürger werden es bezahlen müssen – mit ihrer Zeit und ihrem Geld.“

 

 

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