Dienstag, 25. September 2018

Scwarzer Tag für den Münchner Radverkehr

Die große Koalition drückt Kahlschlagvariante für die Rosenheimer Straße gegen alle anderen Parteien durch

Gegen die Stimmen von Grünen – rosa liste, Linken, Freien Wählern und FDP hat die Groko beschossen, ihre im Januar beantragte Schmalspur- und Kahlschlagvariante für Radstreifen in der Rosenheimer Straße weiter ausarbeiten zu lassen. Diese sieht einen Komplettumbau der Rosenheimer Straße vor, mit dem Ergebnis viel zu schmaler und gefährlicher Radstreifen, Lieferverkehr auf dem Gehsteig und das Abholzen aller Bäume zwischen Rosenheimer Platz und der Orleansstraße.

Die Fachverwaltung hatte 2014 eine für alle Beteiligten sinnvolle und gesetzeskonforme Variante ausgearbeitet. Die Grünen – rosa liste haben gefordert, nun auch an ihr festzuhalten. Leider ohne Erfolg. Die Lösung der Verwaltung hätte die Fahrspuren an den Kreuzungen belassen, die für die Leistungsfähigkeit benötigt werden. Zwischen den Kreuzungen aber die Kfz-Fahrspuren von vier auf zwei reduziert.

Paul Bickelbacher, Verkehrspolitiker der Grünen – rosa liste kommentiert hierzu:

„Bestenfalls wird jetzt nur Zeit verloren und es wird nichts verändert. Das wäre immer noch besser für den Straßenraum in der Rosenheimer Straße als die Eins-zu-Eins-Umsetzung der von CSU und SPD beantragten Kahlschlagvariante. Sei 2014 liegt ein Vorschlag für eine grüne, faire und sichere Rosenheimer Straße auf dem Tisch, die auch von den Verkehrs- und Umweltverbänden vehement eingefordert wird. Sie würde endlich sicheren Radverkehr ermöglichen.“

 

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