Sollen Niedertemperatur-Flächenheizungen im Neubaugebiet „Prinz-Eugen-Kaserne“ ausgeschlossen werden?

Anfrage

Der von Stadtrat und Stadtwerke München beabsichtigte Ausbau der flächendeckenden Geothermieversorgung im städtischen Fernwärmenetz basiert auf der Annahme, dass für die Geothermie mit geringeren Vorlauftemperaturen (ca. 80 °C) ein Niedertemperaturnetz am effizientesten ist. Dementsprechend sinnvoll erscheint es, dass in den neuen Gebäuden und Siedlungen, die an das Münchner FW-Netz angeschlossen werden sollen, eine angepasste Wärmeverteilung installiert wird. Wir haben nun erfahren, dass in der neuen Siedlung auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne (P-E-K) – zumindest für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften – Niedertemperatur-Flächenheizungen (Boden- und Wandheizungen) ausgeschlossen werden sollen. Nach Auskunft von Fachleuten würde diese Maßnahme die Gesamtenergie-Effizienz des künftigen Geothermienetzes erheblich verschlechtern.

Daraus ergeben sich folgende Fragen:

1.) Gibt es auf Verwaltungsebene diese vorgenannte Absicht, im neuen Wohn- und Siedlungsgebiet der ehemaligen P-E-K Niedertemperaturheizungen auszuschließen?

2.) Gibt es von Seiten der städtischen Wohnungsbaugesellschaften diese vorgenannte Absicht, im neuen Wohn- und Siedlungsgebiet der ehemaligen P-E-K Niedertemperaturheizungen auszuschließen?

3.) Wenn ja zu Frage 1 und/oder 2, womit wird diese Absicht/Entscheidung begründet?

4.) Welche Auswirkungen hätte eine solche Entscheidung hinsichtlich der Energieeffizienz?

Initiative:

Herbert Danner, Dominik Krause, Sabine Krieger, Sabine Nallinger.

Mitglieder des Stadtrates

Print Friendly

Nach oben scrollen