Dienstag, 25. September 2018

Den Sport in München voranbringen IV: Inklusion auf allen Anlagen konsequent mitdenken und baulich bis ins Detail verwirklichen

Antrag

Bei allen zukünftigen Sportbaumaßnahmen, welche von der Stadt selbst betrieben oder von ihr finanziell unterstützt werden, stellt die Stadt die Bedingung, dass die zukünftige Ausgestaltung der Sportinfrastruktur wirklich inklusiv ist.

Begründung:
Der Sport in München boomt wie nie zuvor. Knapp 700.000 Münchnerinnen und Münchner sind Mitglieder in Sportvereinen und treiben regelmäßig Sport. Das unterstreicht die enorme Wichtigkeit des organisierten Sports in dieser Stadt.
Sport ist einer der größten Träger von Integration und Inklusion. Auf keinem anderen Feld gelingt es so leicht, die unterschiedlichsten Menschen zusammenzubringen. Bewegung und die Freude an Bewegung sind etwas sehr Positives, das allen Menschen offenstehen sollte.
Oftmals scheitert dieser Ansatz jedoch an baulichen Rahmenbedingungen wie etwa fehlenden Toilettenanlagen und Aufzügen für RollstuhlfahrerInnen, zu steilen Rampen, fehlenden Leitsystemen u.v.m. Die Liste der Dinge, welche an vielen Sportstätten fehlen und somit eine Teilnahme vieler SportlerInnen mit Behinderung unmöglich machen, ist lang.
Wirkliche Teilhabe kann jedoch nur dann erfolgen, wenn die Bedingungen stimmen. Mängel wie unzureichende Aufzuganlagen an neu fertiggestellten Hallen dürfen sich nicht wiederholen. In Zukunft muss jede neue bzw. frisch sanierte Sportstätte komplett inklusiv sein um wirklich allen Menschen die Möglichkeit zu bieten, hier ihren Sport auszuüben. So wird München über den Sport ein Stück inklusiver.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Jutta Koller, Sabine Krieger, Oswald Utz.
Mitglieder des Stadtrates

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