Stadt soll Baugemeinschaften und Genossenschaften helfen

P R E S S E M I T T E I L U N G

Drastischer Anstieg der Grundstückspreise:
Stadt soll Baugemeinschaften und Genossenschaften helfen

Der drastische Anstieg der Grundstückspreise in München bedroht die Bautätigkeit von Baugemeinschaften und Genossenschaften. Da jedoch gerade diese Wohnformen noch am ehesten geeignet sind, auf dem umkämpften Münchner Wohnungsmarkt adäquaten Wohnraum für Normalverdiener zu schaffen, hat die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste beantragt zu prüfen, ob Baugemeinschaften und Wohnungsgenossenschaften über die Preisgestaltung beim Verkauf städtischer Grundstücke unterstützt werden können.

Stadträtin Sabine Krieger führt in dem Antrag explizit die Neubaugebiete Ackermannbogen und Domagkstraße an, wo durch eine Neubewertung des Gutachterausschusses die Baulandpreise um 40 % gestiegen sind. Aber auch weitere Baugebiete sollen in die Prüfung miteinbezogen werden.

Sabine Krieger: „Baugemeinschaften und Wohnungsbaugenossenschaften sind eine große Bereicherung für den Münchner Wohnungsmarkt. Durch das große Eigenengagement waren ihre Preise bisher niedriger als die freier Bauträger. So konnten z.B junge Familien, die zwar nicht mehr unter die sehr engen Kriterien des geförderten Wohnungsbaus fallen, aber trotzdem noch nicht zu den Besserverdienenden gehören, adäquaten Wohnraum erwerben.

Baugemeinschaften und Wohnungsbaugenossenschaften bringen durch ihre vielfältigen Wohnformen, ihre oft abwechslungsreiche Architektur, die häufig besseren energetischen Standards und den Gemeinschaftsgedanken eine lebendige Atmosphäre in ein Neubauviertel. Das darf durch den Anstieg der Grundstückspreise auf keinen Fall verloren gehen.“

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