Street Art erobert den Öffentlichen Raum

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Florian Roth und Sabine Nallinger vor der von ARYZ gestalteten Wand im Kreativquartier Dachauerstraße.

 

Bei einem Pressegespräch zum Thema „Street Art“ im Kreativquartier Dachauerstraße präsentierte Kurator Sebastian Pohl ein Kunstwerk des spanischen Künstlers ARYZ (s. Foto). Es handelt sich um das erste Wandbild, das der internationale gefragte ARYZ, der schon in Sao Paolo, San Francisco und Oslo gearbeitet hat, in Deutschland realisiert hat. Mehr über das Kunstwerk, seine Entstehung und die Arbeit von Positive Propaganda erfahren Sie >>>hier.

Fraktionsvorsitzender Dr. Florian Roth und die stellv. Fraktionsvorsitzende Sabine Nallinger nutzten die Gelegenheit, ein Antragspaket zur Förderung von Street Art und Graffiti in München vorzustellen. Die Forderungen beinhalten im Einzelnen:

Dr. Florian Roth: „Street Art ist immer mehr zu einer anerkannten Kunstform geworden, die auch in renommierten Museen gezeigt und auf dem Kunstmarkt hoch gehandelt wird. Gerade in Großstädten hat diese auch Urban Art genannte Kunst ihren Ort. Um der jungen Szene vor Ort weitere Entfaltungsmöglichkeiten zu geben, aber auch um die internationale Szene auf hohen künstlerischem Niveau zu präsentieren, sollte nach dem Vorbild vieler europäischer Großstädte ein Street Art Festival ausgerichtet werden.“

Sabine Nallinger: „München galt früher als Zentrum der Graffiti-Szene, was sich aber in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Um der Münchner Szene weitere Entfaltungsmöglichkeiten zu geben, soll untersucht werden, ob nicht weitere Flächen etwa im Sinne eines Pools für Aktionen zur Verfügung gestellt werden könnten. Darüber brauchen Künstlerinnen und Künstler, die Street-Art-Projekte auf städtischen Flächen realisieren wollen, einen festen und kompetenten Ansprechpartner, um eine langwierige und oft frustrierende Odyssee durch den Verwaltungsdschungel zu vermeiden.

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