Streetwork: München soll von Wiener Erfahrungen profitieren

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Streetwork: München soll von Wiener Erfahrungen profitieren

München soll sich die guten Erfahrungen der Stadt Wien mit dem Streetworkprojekt „SAM“ (= Sozial – Sicher – Aktiv – Mobil) zunutze machen. Grünen-Fraktionschefin Lydia Dietrich hat beantragt, Akteure von „SAM“ nach München einzuladen, damit sie vor den mit sozialen Problemen im öffentlichen Raum befassten Ausschüssen des Stadtrats über ihre Arbeit berichten.

Darüber hinaus soll das Referat für Gesundheit und Umweltschutz prüfen, ob in München in Zusammenarbeit aller beteiligten Referate, der Polizei und den Trägern niedrigschwelliger Suchthilfeangebote ein ähnliches Mediationsprojekt für den öffentlichen Raum entwickelt werden kann.

Die Angebote von SAM reichen von Information, Beratung, Unterstützung bei Konfliktregelung, Etablierung von Regeln für das Zusammenleben auf den Plätzen und Krisenintervention bis hin zu Vermittlung in Hilfeeinrichtungen, Hilfe bei Behördengängen, Hinzuziehen von Spezialisten oder Vernetzung und Kooperation. Die Polizei wird erst dann eingeschaltet, wenn Gewalttaten verübt werden.

Lydia Dietrich: „SAM arbeitet in Wien seit Jahren erfolgreich. Die betroffenen öffentlichen Plätze konnten befriedet und in ihrer Aufenthaltsqualität für alle wieder attraktiv werden. Auch der Einzelhandel hat den Wert von „SAM“ erkannt und beteiligt sich mittlerweile an dem erfolgreichen Projekt.

Gerade für München wäre ein vertiefter Austausch der Erfahrungen sinnvoll und interessant, da es hier auf öffentlichen Plätzen wie z.B. Orleansplatz oder Sendlinger Tor-Platz ähnliche Probleme wie in Wien gab und gibt.

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