Teure Weihnachtsfeier der GEWOFAG – einheitliche und transparente Regeln auch für Feiern bei städtischen Tochtergesellschaften!

Antrag

Dem Stadtrat wird unverzüglich dargestellt:

1. Welche Kosten für die Weihnachtsfeier der GEWOFAG entstanden sind und wie sich diese Summe zusammensetzt.

2. In welcher Größenordnung die Weihnachtsfeier im Vergleich dazu letztes Jahr ausgefallen ist.

3. Wer und vor allem auch weshalb Nicht-Mitarbeiter zu der Unternehmensweihnachtsfeier eingeladen wurden.

4. Welche Richtlinien es bei der Stadtverwaltung München für Weihnachtsfeiern gibt.

5. Welche Vorgaben andere städtische Tochterunternehmen für Weihnachtsfeiern haben.

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, nach Darstellung des Sachverhaltes, einheitliche und transparente Vorgaben für Feiern bei der Stadtverwaltung München sowie auch bei Tochtergesellschaften der Stadt festzulegen und umzusetzen.
Begründung

Wie Presseberichten zu entnehmen ist, hat das städtische Tochterunternehmen GEWOFAG für seine Weihnachtsfeier rund 74000 € für 1100 Gäste ausgegeben. Das ist in dieser Höhe für eine Weihnachtsfeier schon sehr ungewöhnlich. Unter den Gästen befanden sich wohl auch 300 Personen, die derzeit nicht für das Unternehmen arbeiten. Auch ist es für die Mieter, die zum Teil zum Jahresende eine Mieterhöhung erhalten haben, überhaupt nicht zu vermitteln, dass Steuergelder für eine solche opulente Feier ausgegeben werden.

Die Stadt München selbst hat klare Regeln für ihre Weihnachtsfeiern, um Steuergelder transparent und sparsam einzusetzen. Die städtischen Tochterunternehmen sollten sich ebenfalls daran halten.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste

Initiative:
Gülseren Demirel
Mitglied des Stadtrates

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