Verspätet mit Rollstuhl und Kinderwagen in öffentlichen Verkehrsmitteln

Antrag

1. Die MVG stellt dar, ob individuelle Verspätungen von RollstuhlfahrerInnen und Personen mit Kinderwagen in die MVG Garantie aufgenommen werden können, sofern sie dadurch zu Stande kommen, dass Fahrgästen die Mitnahme in überfüllten Fahrzeugen verweigert wird.

2. Die MVG erfasst künftig alle Fälle, in denen RollstuhlfahrerInnen und Personen mit Kinderwagen die Mitnahme in überfüllten Fahrzeugen verweigert wird und erstellt hierüber eine jährliche Statistik.

3. Die MVG legt einen Aktionsplan vor, wie sie Fälle, in denen eine verspätete Ankunft von RollstuhlfahrerInnen und Personen mit Kinderwagen dadurch zu Stande kommt, dass ihnen die Mitnahme in überfüllten Fahrzeugen verweigert wird, künftig vermeiden möchte.

Begründung:
Auf bestimmten Strecken kommt es immer wieder dazu, dass RollstuhlfahrerInnen und Personen mit Kinderwagen die Mitfahrt auf Grund von überfüllten Fahrzeugen verweigert wird. Sofern dies beispielsweise mehrere aufeinander folgende Busse betrifft, können sich hieraus erhebliche individuelle Verspätungen ergeben. Kurzfristig sollten die Betroffenen für dieses Ärgernis z.B. im Sinne der MVG Garantie entschädigt werden. Mittel- und langfristig streben wir an, solche Fälle z.B. durch intelligenten Fahrzeugeinsatz und eine entsprechende Taktplanung auf null zu reduzieren.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

Fraktion Die Grünen-rosa liste

Initiative:

Sebastian Weisenburger, Oswald Utz, Anna Hanusch, Paul Bickelbacher, Anja Berger, Katrin Habenschaden, Jutta Koller, Angelika Pilz-Strasser

Mitglieder des Stadtrates

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