Verwendungsverbot für Grabsteine aus Kinderarbeit zügig umsetzen

Antrag

Die Stadt München verbietet auf den städtischen Friedhöfen die Verwendung von Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit. Für Grabsteine, die dort aufgestellt werden, ist die Herkunft aus kinderarbeitsfreier Herstellung nachzuweisen.

Begründung:

Nach offiziellen Schätzungen stammen etwa 40 Prozent der Grabsteine in Bayern aus Ländern wie China oder Indien, in denen Kinderarbeit leider nach wie vor an der Tagesordnung ist.1 Bereits 2009 forderte die Stadtratsfraktion Die Grünen-rosa liste daher erstmals ein Verbot von Grabsteinen, die aus Kinderarbeit stammen. Mit dem Beschluss des Bayerischen Landtags vom 20.07.2016 wurde nun endlich der notwendige rechtliche Rahmen geschaffen und bayerischen Städten und Gemeinden die Möglichkeit eingeräumt, diese Grabsteine per Satzung zu verbieten. Die LHM sollte daher so schnell wie möglich von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und ein Verbot erlassen, um einen Beitrag zur Bekämpfung von ausbeuterischer Kinderarbeit zu leisten.

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Gülseren Demirel
Dr. Florian Roth
Paul Bickelbacher
Herbert Danner
Lydia Dietrich
Katrin Habenschaden
Anna Hanusch
Jutta Koller
Dominik Krause
Sabine Krieger
Hep Monatzeder
Sabine Nallinger
Thomas Niederbühl
Oswald Utz

Mitglieder des Stadtrats

Print Friendly

Nach oben scrollen