Von Rostock lernen: Neuer Name für die Ausländerbehörde München

(Antrag) Die Ausländerbehörde München wird in „Einwanderungsbehörde“ umbenannt, damit der neue Name die tatsächlichen Gegebenheiten Münchens als Einwanderungsstadt, die Einwanderungsstrukturen sowie die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegelt.

 

Begründung:

 

Rostock hat bereits Ende letzten Jahres die Notwendigkeit erkannt, seine Ausländerbehörde umzubennenen und den gesellschaftlichen Realitäten angepasst.

Der Name „Ausländerbehörde“ suggeriert eine Zuständigkeit der entsprechenden Behörde im Kreisverwaltungsreferat für „Ausländer“. Dieser Begriff ist allerdings inzwischen längst überholt und entspricht nicht mehr der Alltags- und Gesellschaftsrealität in München. Deutschland ist ein Einwanderungsland, München eine Einwanderungsstadt.

Die gesellschaftlichen Strukturen sind längst nicht mehr in In- und Ausländer unterteilbar. Die alltägliche Wirkungsrealität der KVR-Abteilung ist vielfältiger und umfassender, so wie die Münchner Gesellschaft wesentlich vielfältiger ist.

Auch in München sollte die zuständige Behörde demnach einen Namen tragen, der diese Vielfalt und ihren tatsächlichen Wirkungskreis widerspiegelt und dem Rechnung trägt.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste

Initiative:

Gülseren Demirel

Jutta Koller

Dominik Krause

Mitglieder des Stadtrates

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