Vorbild Museumsquartier Wien – Möblierung des Kunstareals

Auf den Flächen des Kunstareals zwischen den Pinakotheken, dem Brandhorstmuseum und der Hochschule für Film und Fernsehen werden Outdoormöbel aufgestellt. Vorbild sind hier die Outdoor Lounge Möbel im MuseumsQuartier Wien.

 

Begründung:

Im Jahr 2001 eröffnete das MuseumsQuartier in Wien. Es zählt zu den zehn größten Kulturarealen der Welt und hat sich zu einer regelrechten Kulturoase entwickelt. Das ist vor allem auch der Aufenthaltsqualität des Innenhofes zu verdanken. Besonders im Sommer ist das MuseumsQuartier ein beliebter Treffpunkt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die bunten Outdoor-Möbel. die im Innenhof zum Relaxen einladen. 2002 wurde die Wiener Architektengruppe PPAG vom MuseumsQuartier beauftragt, Ideen zur Gestaltung des Innenhofs zu liefern. Das Resultat waren die heute allseits bekannten Enzis, benannt nach der damaligen Prokuristin des MuseumsQuartiers Daniela Enzi.

Bis zum Jahr 2010 erstrahlten die Enzis jedes Jahr in einer anderen Farbe, von Pistaziengrün bis Candy Shop Pink. Jeden Winter wurden aus den Enzis Eispaläste gebaut. 2005 wurden die Kultmöbel sogar mit dem Adolf-Loos-Staatspreis für Design ausgezeichnet. Da ein Großteil der Möbel im Winter 2009 bei einem Brand zerstört wurde, kam im Sommer 2010 mit den Enzos eine neue Generation der Möbel dazu. Seit dem Sommer 2013 ist die dritte Generation am Start und diese nennt sich nun MQ-Möbel.

Auch das Kunstareal in München könnte auf den Grünflächen zwischen den Museen und der Hochschule viel mehr zum Verweilen einladen, wenn es dort Sitzmöglichkeiten gäbe. Dass eine Bespielung möglich ist und gut angenommen wird, hat ja das Kunstprojekt letztes Jahr mit den Strohballen gezeigt. Kreative Sitzgelegenheiten könnten dieses besondere Quartier stark aufwerten.

Wir bitten um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

Fraktion Die Grünen – rosa liste

Initiative:

Sabine Krieger

Dr. Florian Roth

 

Mitglieder des Stadtrates

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