Vorrang für Grün- und Wegevernetzung im Münchner Nordosten

Antrag

1.) Die Stadtverwaltung entwickelt als Grundlage der weiteren Planungen zur SEM Nordost ein Grün- und Wegenetz

  • innerhalb des Planungsgebiets
  • in die umliegenden bestehenden Siedlungsstrukturen der LH München und
  • in die benachbarten Kommunen Aschheim und Unterföhring.

2.) Große Grünzüge, Naturflächen und Parkanlagen werden vorrangig festgelegt und im Vorgriff auf die weiteren Entwicklungen hergestellt.

 

Begründung:

Die Qualität neuer Siedlungsgebiete hängt wesentlich von der Gestaltung und Vernetzung der Grün- und Freiflächen ab sowie von der Qualität von Wegebeziehungen für die Nahmobilität. In dem neuen 600 ha großen Planungsgebiet der SEM NO ergeben sich im frühen Planungsstadium vielerlei Möglichkeiten, die auch rechtzeitig in den Planungen verankert werden und frühzeitig realisiert werden müssen. Dadurch steigt die Akzeptanz in der Nachbarschaft und bei künftigen BewohnerInnen, die sich für diesen neuen Wohnstandort entscheiden. Aus verkehrlicher Sicht ist es unerlässlich, gute Strukturen für den Fuß- und Radverkehr frühzeitig bereit zu stellen, inklusive schneller und komfortabler Radverbindungen, da ansonsten auch im Münchner Nordosten wieder die üblichen Verkehrsprobleme auftreten, die in der gesamten Stadt bekannt sind und regelmäßig für Unmut in der Bevölkerung sorgen.
Das Vorgehen, zuerst Grünzüge und -flächen festzulegen, die nicht bebaut werden sollen, hat sich beispielsweise bei der „Räumliche Entwicklungsstrategie Fürstenfeldbruck“ (RES) 2017 bewährt.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Herbert Danner, Sabine Krieger, Katrin Habenschaden, Paul Bickelbacher, Anna Hanusch, Gülseren Demirel

 

Mitglieder des Stadtrates

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