Vorschläge zur Förderung von Freier Szene, Pop- und Jugendkultur I – Ein/e Nachtbürgermeister/in für München

Antrag

Für eine bessere Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Clubs wird die Funktion einer/s sog. “Nachtbürgermeister/in” eingeführt. Der/die InhaberIn dieser Funktion wird gemeinsam von Szene und Stadt ausgewählt und städtisch (mit)finanziert.

 

Begründung:
Eine Stadt ohne Nachtleben ist nicht attraktiv. Zur Lebensqualität und Lebendigkeit einer wachsenden und sich verändernden Stadt gehört auch, dass die Pop- und Clubkultur, das Nachtleben, ihren Platz finden.
Der Betreiber des arrivierten Clubs “Harry Klein”, David Süß, warnte unlängst davor, dass München in 5 bis 10 Jahren popkulturell tot sein werde (>>>hier). Clubs müssen schließen, es gibt Konflikte mit Anwohnenden, in neuen und neu überplanten Gebieten wird das Nachtleben nicht mitgedacht.
In Amsterdam gibt es bereits seit 2012 einen sog. Nachtbürgermeister (“nachtburgermeester”). Mirik Milan wurde von Clubs und Partyveranstalter*innen gewählt und vermittelt zwischen Politik und Nachtkultur, Anwohnenden und Partyszene. Die Stadt finanziert sein Gehalt mit. Inzwischen haben zahlreiche Metropolen “Nachtoffizielle”. In London amtiert Amy Lamé seit 2016 als “Night Czar”. In Paris gibt es einen “Conseil de la Nuit”. Und in New York wurde neuerdings die Funktion des “Senior Executive Director of the Office of Nightlife” geschaffen.

Fraktion Die Grünen – rosa liste
Initiative:
Dr. Florian Roth
Sabine Krieger
Mitglieder des Stadtrates

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