Vorschläge zur Förderung von Freier Szene, Pop- und Jugendkultur II – Schallschutzfonds für Musikclubs

Antrag

Ein mit einer Million Euro jährlich ausgestatteter Schallschutzfonds soll Clubs und Musikstätten für lärmmindernde Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden.

 

Begründung:
Eine Stadt ohne Nachtleben ist nicht attraktiv. Zur Lebensqualität und Lebendigkeit einer wachsenden und sich verändernden Stadt gehört auch, dass die Pop- und Clubkultur, das Nachtleben seinen Platz finden.
Der Betreiber des arrivierten Clubs “Harry Klein”, David Süß warnte unlängst davor, dass München in 5 bis 10 Jahren popkulturelle tot sein werde (>>>hier).
Zu Konflikten mit Anwohnenden führt immer wieder die Geräuschentwicklung von Clubs und Musikstätten. Nur die wenigsten Betreiber*innen können sich teure Lärmschutzmaßnahmen leisten. Berlin hat deshalb einen städtischen Fonds für Schallschutzmaßnahmen beschlossen, aus dem z.B. schallschluckende Umbauten, Schallschutzfenster für Anwohnende oder Kampagnen zur Sensibilisierung der finanziert werden können (>>>hier). München sollte diesem Vorbild folgen, damit das Nachtleben perspektivisch nicht stirbt.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

Fraktion Die Grünen – rosa liste
Initiative:
Sabine Krieger
Dr. Florian Roth
Mitglieder des Stadtrates

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