Vorschläge zur Förderung von Freier Szene, Pop- und Jugendkultur IV – Stadtentwicklungskonzept “Platz für Kunst” partizipatorisch entwickeln

Antrag

Mit verschiedenen Workshops, Tagungen und kontinuierlichen Arbeitsgruppen unter Beteiligung von Szene und Referaten wird ein Konzept erarbeitet mit dem Ziel, nicht nur bei Konflikten (etwa bei Anwohnerbeschwerden) Lösungen zu finden, sondern auch aktiv dafür zu sorgen, dass in der Stadtentwicklung freie Szene, Pop-, Sub- und Jugendkultur ihren Platz bekommen.

Begründung:
Zur Lebensqualität und Lebendigkeit einer wachsenden und sich verändernden Stadt gehört, dass auch Künstlerinnen und Künstler jenseits der großen Institutionen oder des großen kommerziellen Erfolges nicht verdrängt werden, dass die Pop- und Clubkultur ihren Platz findet. Dies ist angesichts von Raumkonkurrenzen, Nutzungskonflikten und kommerziellem Verwertungsdruck im boomenden München immer schwerer möglich.
Um nicht nur bei Konflikten reaktiv zu vermitteln, sondern auch proaktiv eine Stadtentwicklung voranzubringen, in der diese Kulturformen selbstverständlich ihren Platz bekommen, ist ein Dialog aller Beteiligten über Referats- und Spartengrenzen hinweg notwendig und sinnvoll.
Für den Bereich der Popmusik etwa hat “Stereo Kultur München (SKM)” als Zusammenschluss von Popkulturschaffenden angeregt, im Kulturreferat Mittel bereit zu stellen, um in zunächst 4 Open Spaces die ganze Breite der Erfahrung der Musiker*innen in München in einen Strategieentwicklungsprozess mit dem Kulturreferat einfließen zu lassen.

Fraktion Die Grünen – rosa liste
Initiative:
Dr. Florian Roth
Sabine Krieger
Mitglieder des Stadtrates

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