Weihnachten ohne Gift am Baum

P R E S S E M I T T E I L U N G

Eine kontinuierliche Steigerung des Anteils ökologischer Weihnachtsbäume ist das Ziel eines Antrags von Stadtrat Herbert Danner. Danner begründete seinen Vorstoß mit der zum Teil bedenklich hohen Pestizidbelastung konventioneller Bäume, die bei einem Test des Bundes Naturschutz und des Bundes für Umwelt und Naturschutz festgestellt wurden (>>>hier).  Teilweise, so Danner, seien bis zu vier Wirkstoffe gleichzeitig nachgewiesen worden.
Danner schlägt daher vor, städtische Flächen zum Weihnachtsbaumverkauf ab Herbst 2019 zu 20% nur mehr an Anbieter zu vergeben, die unbehandelte (pestizidfreie) Weihnachtsbäume anbieten, bevorzugt mit kurzen Transportwegen (Bayern und Österreich). In den Folgejahren soll dieser Prozentsatz um je 20% steigen, so dass im Jahr 2023 auf städtischen Flächen zu 100% unbehandelte, meist regionale, Weihnachtsbäume angeboten werden.
Herbert Danner: „Pestizide am Weihnachtsbaum sind eine völlig unnötige Belastung der Umwelt. Sie reichern sich im Grundwasser und letztlich in der Nahrungskette an. Die Wirkung von Pestizidrückständen unter „Wohnzimmerbedingungen“ könnte besonders für Allergiker und Asthmatiker noch einmal belastender ausfallen als unter freiem Himmel. Gerade das Weihnachtsfest sollte ein Anlass sein, überflüssige Belastungen der Umwelt zu vermeiden. Als Grundstückseigentümerin vieler Verkaufsflächen hat die Stadt die Chance, schrittweise zu einem umweltverträglichen Weihnachten beizutragen.“

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