Werden Bäume nur auf dem Papier nachgepflanzt? – Nachgefragt

Anfrage

Die Anfrage „Werden Bäume nur auf dem Papier nachgepflanzt?“ vom 27.04.2017 (14-20 / F 00885) wurde lt.. Ratsinformationssystem in der Beschlussvorlage 14-20 / V 09243 (Maßnahmen zur Stärkung des Baumschutzes in München „Aktion Kontrolle Grün“) behandelt. Leider finden sich darin nicht zu allen Fragen Antworten.

Daher fragen wir den Oberbürgermeister:

1. Werden Ersatzpflanzungen, die bisher nicht geleistet worden sind, nachgefordert?

2. Falls nein, warum nicht?

3. Falls ja: kann eine größere Wuchsklasse gefordert werden, da der Baum ja eigentlich heute schon größer wäre?

4. Angenommen, es wurden stadtweit tatsächlich nur ein Viertel aller Ersatzpflanzungen geleistet, dann würden allein für den Zeitraum von 2010-2015 rund 9.000 neugepflanzte Bäume fehlen, für die als Ausgleichszahlung insgesamt 6.750.000 € anfallen würden (750 €/pro Baum). Wurden für diese nicht nachgepflanzten Bäume tatsächlich Ausgleichszahlungen geleistet?

5. Wenn nicht, werden sie noch eingefordert?

6. Wurde bei der Evaluation auch geprüft, ob Baumfällungen, die nicht genehmigt wurden, nicht doch durchgeführt wurden? Falls nein: weshalb nicht?

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Beantwortung unserer Anfrage.

Initiative:
Sabine Krieger, Paul Bickelbacher, Herbert Danner, Katrin Habenschaden, Anna Hanusch,
Mitglieder des Stadtrates.

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