Wiesn-Reservierungen: für alle bezahlbar!

ANTRAG

Wiesn-Reservierungen: für alle bezahlbar!

Das Tourismusamt wird aufgefordert, sich um eine Vereinheitlichung der unterschiedlichen Reservierungspraktiken der Wiesn-Festwirte zu bemühen, so dass extrem hohe Verzehrgutscheine von z.B. 60€ oder 65€ für 4 Stunden zukünftig nicht mehr möglich sind. Dabei sollten z.B. die Festlegung von finanziellen Obergrenzen oder die Aufnahme der Reservierungspraxis als Kriterium für die Wiesn-Zulassung geprüft werden. Auf jeden Fall sollten alle Festzelt-Bewerber ihre Reservierungspraxis bereits bei der Bewerbung offenlegen.

Begründung:

Wie unsere Anfrage vom 6.08.2009 gezeigt hat, gibt es bei den diesjährigen Wiesn-Festzelten eine gängige Reservierungspraxis von ungefähr einem Essen und 2 Maß Bier. Einige Festzelte weichen aber erheblich davon ab und verlangen eine Abnahme von Verzehrgutscheinen von bis zu 65€ für 4 Stunden. Dies bedeutet, dass selbst bei einem Verzehrwert von ca. 20€ immer noch 5 Maß Bier oder Äquivalente in 4 Stunden konsumiert werden müssten. Für viele Personen ist ein derartiger Konsum, abgesehen von der Kostenfrage, in der kurzen Zeit nicht zu bewältigen.

Eine solche Marketingstrategie passt nicht zum größten Volksfest der Welt, das auch für Geringverdiener attraktiv sein muss.

Fraktion Die Grünen – rosa liste
Lydia Dietrich
Stadträtin

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