Hände weg vom Kustermannpark!

Antrag

Die Festsetzungen des Bebauungsplan 1283 vom 16.6.1980 und des Flächennutzungsplans in dessen Umgriff werden nicht geändert. Die Verwaltung erarbeitet ein Konzept, um die Erreichbarkeit des Kustermannparks vom Werksviertel zu verbessern.

 

Begründung:

Der Presse ist zu entnehmen, dass die Bayrische Hausbau beabsichtigt, große Teile des Kustermannparks zu bebauen.
Der Kustermannpark ist eine grüne Oase und wichtiger Freiraum im dicht bebauten Ramersdorf, unmittelbar an das hoch verdichtete Haidhausen angrenzend und planungsrechtlich als Allgemeine Grünfläche festgesetzt. In Zeiten des Klimawandels, des Schrumpfens der Biodiversität und der Probleme mit der Luftreinhaltung kommt dieser grünen Oase eine Schlüsselfunktion zu. Statt große Teile des Parks zu bebauen ist es geboten ihn zu erhalten und ihn durch eine neue Wegeverbindung über die Rosenheimer Straße besser mit dem künftigen Wohngebiet im Werksviertel zu verbinden.
Die Absicht einer Bebauung des Kustermannparks kollidiert auch mit der Aussage des Oberbürgermeisters vom 13. Mai 2017, nach der kein einziger Park zugebaut werden soll. (http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.ob-dieter-reiter-im-az-interview-ich-weiss-das-ist-keine-leichte-zeit-fuer-die-muenchner.531f1d8f-d90f-4846-acb7-1988a084eec2.html)

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Herbert Danner
Sabine Krieger
Paul Bickelbacher
Anna Hanusch
Katrin Habenschaden
Lydia Dietrich
Mitglieder des Stadtrates

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