Was wird aus dem städtischen Schulsportgelände auf der Kobellwiese und dessen Nutzern während der Bauzeit der zweiten Stammstrecke?

Anfrage

Die Kobellwiese ist ein städtisches Schulsportgelände, gelegen in den Maximiliansanlagen. Die Anlage wird rege genutzt, da es in der näheren Umgebung keine vergleichbaren Angebote gibt: Während vormittags und nachmittags Schulsport von Schulen aus der Umgebung bzw. aus angrenzenden Stadtvierteln stattfindet, wird die Fläche danach von Vereinen und Sportgruppen genutzt. Auch ein kleiner Naturkindergarten nutzt das Gelände.
Laut einem Zeitungsbericht soll die Kobellwiese nun für sechs Jahre unter anderem als Lagerstätte für Baumaterial für die zweite Stammstrecke genutzt werden. Damit steht die Anlage nicht mehr oder nur noch eingeschränkt für die bisherige Nutzung zur Verfügung.
Körperliche Betätigung an der frischen Luft ist für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nicht ersetzbar. Zugleich bietet sie einen Ausgleich zur zunehmenden Belastung und Leistungsdruck in der Schule.

Deshalb fragen wir:

1. Wann werden die Nutzer der Sportanlage über die bevorstehende Baustelle informiert?

2. Welche Ausweichmöglichkeiten sind für den Schulsport vorhanden?

3. Gemäß den Plänen der Deutschen Bahn ist für die Hälfte des Geländes eine Baustelle geplant. Ist es zu verantworten, vor allem Kinder spielen und sporteln zu lassen, während nebenan LKWs und Baumaschinen im Einsatz sind?

4. Welche Ausweichmöglichkeiten sind für Vereine und Sportgruppen vorhanden?

5. Auf welches Gelände kann der Naturkindergarten für die Dauer der Baustelle ausweichen?

 

Initiative:
Jutta Koller
Sabine Krieger
Oswald Utz
Herbert Danner

Mitglieder des Stadtrates

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