Wohnungen bauen und Grün schützen – das geht so: III Die Ständlerstraße in Neuperlach – Wandlung zu einem lebendigen Ort für Wohnen und Erholung

Antrag

Die Landeshauptstadt München überplant die Ständlerstraße zwischen BAB 8 und Karl-Marx-Ring. Ziel ist eine Reduzierung der überdimensionierten versiegelten Straßenfläche, die ökologische Aufwertung des artenarmen Straßenbegleitgrüns, die Neuanlage einer schnellen Süd-Ost-Radverbindung, sowie die Errichtung von Grünbrücken mit Rad- und Fußwegen über die Ständlerstraße. Als Pilotprojekt sollen Planungen für das 10 ha große Gebiet der Kreuzung Ständlerstraße/ Heinrich-Wielandstraße in Neuperlach aufgenommen werden. Dabei werden die Planungsüberlegungen der Architekturbüros Grassinger Emrich und delaossa Architekten als Anregung mit einbezogen. Der BA 16 und die umliegende Bevölkerung werden frühzeitig in die Planungen mit einbezogen. Bei den weiteren Planungen sind die Auswirkungen auf veränderte Luftströmungen zu berücksichtigen.

Begründung:
In einer Veranstaltung am 10. Juli 2018 mit dem Titel „Wohnungen bauen und Grün schützen – wie geht das?“ haben die von der grün-rosa Fraktion beauftragten Architekturbüros Grassinger Emrich und delaossa Planungsüberlegungen zur Neustrukturierung der Ständlerstrasse vorgestellt.
Die Ständlerstraße, besonders auch die Kreuzung Ständlerstraße/Heinrich-Wielandstraße mit einer Größenordnung von 10 ha, bietet sehr hohe Entwicklungsmöglichkeiten, um zu einem lebendigen Ort für Wohnen und Erholung zu werden. Das Umfeld der Ständlerstraße – ein Relikt aus der autogerechten Stadt der 60er Jahre – hat den großen Vorteil zum größten Teil im Besitz der LH München zu sein, so dass hier Planungen sofort möglich sind.
Durch die teilweise Be- bzw. Überbauung der bisherigen Kfz-Schneise Ständlerstraße können neue städtebauliche Impulse mit hoher Qualität für Neuperlach gesetzt werden, und neue Erholungs- und Sportflächen können entstehen. Durch Konzepte einer vielseitigen Mobilitätsnutzung durch Fuß- und Radwege sowie öffentliche Nahverkehrsangebote (2 U-Bahn-Stationen in fußläufiger Entfernung) werden diese Orte für die Bevölkerung gut erreichbar. Durch die Aufhebung des Zerschneidungscharakters wird die Straße neue räumliche Bezüge gewinnen.
Die Kreuzung Ständlerstraße/Heinrich-Wielandstraße kann bei einer Hauptnutzung der 10 ha großen Fläche für Wohnen (z.B. 70%) Platz für ca. 1.600 Wohnungen für etwa 4.600 Menschen bieten (vgl. Bilder im Anschluss). Neue Stadtplätze entstehen, Grünflächen werden aufgewertet. Diese Chance kann und darf sich die LH München nicht entgehen lassen.

Weitere Details zum Konzept sind unter >>>hier einzusehen.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

Fraktion Die Grünen – rosa liste
Initiative:
Herbert Danner, Paul Bickelbacher, Sabine Krieger, Katrin Habenschaden, Gülseren Demirel, Anna Hanusch, Hep Monatzeder, Sabine Nallinger.
Mitglieder des Stadtrates

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