Zwei Grüne Anträge für den Verkehr im Münchner Westen: Fahrradabstellanlage für den Pasinger Bahnhof und Nahmobilitätskonzept für Allach-Untermenzing

P R E S S E M I T T E I L U N G

Mit zwei Anträgen wollen Die Grünen – rosa liste die Qualität des Nahverkehrs in Münchner Westen verbessern.
Stadtrat Paul Bickelbacher fordert zum einen, an der Nordseite des Pasinger Bahnhofs eine automatische Fahrradabstellanlage zu errichten – so, wie sie im Rahmen des Forschungsprojektes MOBINET bereits im Jahr 2000 – 2002 geplant war. Das Konzept sah damals zwei liftartige Aufgabestationen und zwei Reihen übereinander gestapelte bewegliche Boxen mit Platz für ca. 120-150 Fahrräder vor, wurde jedoch aus Kostengründen nicht realisiert. Mittlerweile, so Paul Bickelbacher, habe durch den Radverkehrs-Boom der Bedarf für eine platzsparende und diebstahlsichere Abstellanlage am Pasinger Bahnhof noch weiter zugenommen.
Paul Bickelbacher: „Die gegenwärtige Abstellanlage reicht nicht aus und bietet keine Möglichkeit, das Fahrrad einzuschließen. Auch RadfahrerInnen haben ein Recht auf komfortable und sichere Abstellanlagen – umso mehr als immer mehr hochpreisige Fahrräder benutzt werden. Mit ansprechender Architektur und der Schaffung eines Vordachs für den Bahnhofseingang wird zudem der gesamte Bereich am nördlichen Bahnhofseingang aufgewertet.“

Planskizze Fahrradparkhaus Pasingweb
Bild und Planung: Clemens Fauth

Ein weiterer Antrag widmet sich der Erarbeitung eines Nahmobilitätskonzepts für Allach-Untermenzing – ein Stadtteil, der gegenwärtig durch die Umstrukturierung von mehreren Gewerbegebieten zu Wohngebieten eine dynamische Entwicklung erfährt. Das höhere Einwohnerpotenzial, so Stadtrats Hep Monatzeder, mache dringend eine Entlastung vom Kfz-Verkehr erforderlich, biete aber auch die Chance, kurze Wege für eine wohnortnahen Versorgung zu konzipieren.
Hep Monatzeder: „Bisherige Verkehrskonzepte in Allach stellten stets den Kfz-Verkehr in den Mittelpunkt. Viele der Fuß-und Radwegverbindungen sind daher unbefriedigend. Ein Sonderproblem ist die für den Radverkehr unattraktive Eversbuschstraße. Immerhin bietet das umgestaltete Umfeld des S-Bahnhofs am Oertelplatz attraktive Potenziale für die Nahmobilität, die mit einem solchen Nahmobilitätskonzept gehoben werden könnten. Entscheidend für den Erfolg ist eine intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, denn sie sind die lokalen Experten.“

 

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