AnwohnerInnenbeteiligung bei der Gestaltung des öffentlichen Raums im Neubaugebiet Prinz-Eugen-Park

Antrag

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, im weiteren Planungsverfahren bis zur endgültigen Herstellung des öffentlichen Raums (Fahrbahnen, FußgängerInnenbereiche, Plätze und Grünanlagen) die dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von Beteiligungs-Workshops einzubinden. Ziele sind eine möglichst hohe Verkehrssicherheit, Aufenthaltsqualität und Begrünung im neuen Wohnquartier sowie Vermeidung von BürgerInnenprotesten und vermeidbaren späteren baulichen Korrekturmaßnahmen.
Für die Gestaltung des öffentlichen Raums im Prinz-Eugen-Park (PEP) wird derzeit die Entwurfsplanung und die Beteiligung des BA13 vorbereitet. Parallel zur BA-Beteiligung sollte auch die Bürgerschaft im Rahmen eines Workshops beteiligt werden.

 

Begründung:
Die BewohnerInnen neuer Stadtquartiere fordern zunehmend selbstbewusst mehr Beteiligung bei der Gestaltung ihres neuen Lebensumfeldes ein. Auch auf der politischen Ebene und bei wichtigen Akteuren der Münchner Wirtschaft zeigt sich zunehmend die Bereitschaft, den öffentlichen Raum anders als in der Vergangenheit zu gestalten (Beispiel Inzell-Initiative).
Als aktuelles Beispiel drängt sich das neue Domagkquartier auf. Hier fordern seit Monaten BewohnerInnen eine grünere und attraktivere Gestaltung des Straßenraums. Begleitet werden diese Proteste stets von – für die LHM – negativer Presseberichterstattung.
Eine nachträgliche Umgestaltung und Begrünung führt neben einer unerwünschten negativen Medienberichterstattung zu unnötiger Beschäftigung der Stadtverwaltung, außerplanmäßigen Kosten und großem Ärger in der Bevölkerung.
Durch frühzeitige Einbindung der BewohnerInnen kann dieser unnötige „Sonderaufwand“ vermieden werden.
Das Siedlungsgebiet PEP eignet sich durch seine Insellage hervorragend als Paradebeispiel eines lebendigen und begrünten öffentlichen Raums.

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Angelika Pilz-Strasser, Herbert Danner, Paul Bickelbacher, Anna Hanusch, Sabine Krieger.

Mitglieder des Stadtrates

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