Beratungsstellen in den Gemeinschaftsunterkünften frauengerecht aufstocken!

Antrag

Die Beratungsstellen in den Gemeinschaftsunterkünften werden bedarfsgerecht ausgebaut und personell sowie finanziell aufgestockt, um jeweils eigene spezifische Frauenberatung anbieten zu können.
Das Personal in diesen Beratungsstellen für geflohene Frauen ist weiblich (Frauen beraten Frauen) und für frauenspezifische Themen ausgebildet.

 

Begründung:

Derzeit gibt es in den Münchner Gemeinschaftsunterkünften für geflüchtete Menschen Beratungsstellen, die die BewohnerInnen zu verschiedenen Themen rund um die Unterkunft, das Leben in der Unterkunft, (Sprach)-Bildungsmöglichkeiten, Freizeitangebote, Gesundheitsversorgung etc. beraten. Diese Stellen sind jedoch nicht auf frauenspezifische Beratung ausgelegt, es gibt keine gesonderte Frauensprechstunde o.ä.

Gerade geflüchtete Frauen haben aber einen hohen Bedarf an auf sie ausgerichtete Beratung. Zum einen werden sich viele dieser Frauen fremden Männern nicht anvertrauen – schon gar nicht wenn es um frauenspezifische Themen geht. Zum anderen muss die Beratung auch auf die spezielle Situation von geflüchteten Frauen in den Unterkünften sowie ihre Erfahrungen vor und während der Flucht sensibel eingehen und über spezielle Angebote für Frauen informieren können.

Wir halten es daher für unabdingbar, dass das Konzept der Beratungsstelle in den Gemeinschaftsunterkünften auf spezifisch auf Frauen fokussierte Beratungsangebote ausgeweitet und die Beratungsstellen entsprechend personell und finanziell ausgestattet werden.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste

Initiative:
Gülseren Demirel
Lydia Dietrich
Jutta Koller
Dominik Krause
Oswald Utz
Katrin Habenschaden

 

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