Dienstag, 17. September 2019

Digitale Tickets ersparen Zeit und Aufwand – der Stadt und ihren BürgerInnen

P R E S S E M I T T E I L U N G

Grünen-Fraktionschef Dr. Florian Roth und Stadtrat Sebastian Weisenburger wollen die Wartezeiten bei städtischen Einrichtungen – etwa  dem Tierpark, den Schwimmbädern oder der MVG – radikal verkürzen. Ihr Vorschlag: In Zukunft gibt es für alle Institutionen der Stadt digitale Tickets, zu buchen über eine einheitliche München-Service-App, mit der sowohl die Bezahlung als auch die Ticketkontrolle funktioniert. Eine eventuell notwendige Identifikation ist über Stichprobenkontrolle eines Lichtbildausweises möglich, wie dies beispielsweise bei der BahnCard der DB App praktiziert wird – die physische Karte ist dann unnötig bzw. nur eine Rückfalloption.
„Mit einer städtischen Ticket-App“, so Sebastian Weisenburger, „spart man sich nicht nur Zeit, die man ansonsten in Warteschlangen vor dem Tierpark oder einem MVG-Servicedesk verbringen muss. Der ganze Vorgang wird auch für die Stadt effektiver und spart Ressourcen ein. Ein digitales Ticket kann außerdem nicht verloren gehen, da es in der App – und diese wiederum gekoppelt an das Nutzerkonto der Person – immer verfügbar ist.“
Die grünrosa Fraktion schlägt in einem fünfteiligen Antragspaket vor, diese App für den Tierpark, die städtischen Schwimmbäder, sämtliche Zeitkarten der MVG, die städtischen Museen und Theater sowie alle über München Ticket erwerbbaren Eintrittskarten zu entwickeln.
Dr. Florian Roth: „Im Alltagsleben werden immer mehr Güter und Dienstleistungen rein digital erworben und bezahlt. Die Stadt sollte mit der Zeit gehen und diesen bürgerfreundlichen Service für alle Tickets der Landeshauptstadt und ihrer Beteiligungsgesellschaften anbieten. Dies würde auch Aufwände für die Stadt bzw. ihre Gesellschaften verringern und Wartezeiten reduzieren. Stundenlanges Warten auf ein Tierpark-Jahresticket – wie es in jedem Frühjahr leider immer wieder vorkommt und meine Familie mit 80 Minuten Wartezeit heuer erlebt hat – würde dann ebenso der Vergangenheit angehören wie die Warteschlangen vor den Freibädern oder die zeitraubende und lästige Prozedur bei Verlust eines MVG-Jahrestickets.“

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