Equal Pay Day: Stadt soll gleiche Entlohnung auch bei Vertragspartnern durchsetzen

P R E S S E M I T T E I L U N G

Equal Pay Day:
Stadt soll gleiche Entlohnung auch bei Vertragspartnern durchsetzen

Die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste nimmt den diesjährigen Equal Pay Day zum Anlass, gegen Entgeltdiskriminierungen im Wirkungsbereich der Stadt vorzugehen. Fraktionsvorsitzende Lydia Dietrich fordert in einem Antrag zu überprüfen, ob Vergaben und vor allem Ausschreibungen der Stadt daran gebunden werden können, dass keine Entgeltdiskriminierungen vorliegen. Verträge sollen nur noch mit KooperationspartnerInnen abgeschlossen werden, die sich zur Einhaltung der ILO-Übereinkommen 100 (Gleichheit des Entgelts) verpflichten. Die Stadtverwaltung soll außerdem prüfen, welche Möglichkeiten bestehen um Entgeltdiskriminierungen in Entgeltregelungen und Verträgen aufzudecken und nachzuweisen.

Lydia Dietrich: „Die Stadt München fördert Frauen in der Beschäftigungspolitik aktiv und erfolgreich. So liegt der Anteil von Frauen in der Stadtverwaltung über 50%, ihr Anteil in Führungspositionen beträgt 47%. Diese Vorreiterrolle sollte die Stadt auch einnehmen, wenn es um Entgeltgleichheit geht – auch über den unmittelbaren städtischen Hoheitsbereich hinaus.
In diesem Jahr führt die LH München gemeinsam mit KooperationspartnerInnen den Equal Pay Day durch. Dies verpflichtet die LH München um so mehr, dafür Sorge zu tragen, dass Entgeltdiskriminierung sowohl unmittelbar als auch mittelbar vermieden wird.“

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