Fridays-for-Future-Forderungen im Stadtrat zeitnah behandeln

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Grünen – rosa liste fordern in einem Antrag, ein umfassendes Handlungskonzept zur Umsetzung des Forderungskatalogs von Fridays for Future München zu entwickeln. Fraktionschefin Katrin Habenschaden bezeichnete es als selbstverständlich, die an die Münchner Stadträtinnen und Stadträte gerichteten Forderungen im Stadtrat zu beraten und entsprechende Beschlüsse herbeizuführen.
Katrin Habenschaden: „Klimaschutz ist eine der wichtigsten Forderungen unserer Zeit. Für effektive Maßnahmen streiken die jungen Menschen schon seit vielen Monaten. Nun liegt ein konkreter Forderungskatalog auf dem Tisch, der zudem von einem breiten Bündnis von 125 Organisationen der Zivilgesellschaft in großformatigen Anzeigen unterstützt wird.
Das Pariser Klimaabkommen – die Erderwärmung muss auf deutlich unter 2° begrenzt werden, anvisiert sind 1,5° – wurde von Deutschland mitverhandelt und anschließend ratifiziert. Seine Umsetzung in Deutschland und damit auch in München sollte selbstverständlich sein. Doch davon kann leider keine Rede sein. Das Klimaziel der Stadt München verfehlt das Pariser Abkommen. Trotz aller Bemühungen der Grünen – rosa liste, konkrete und weitgehende Maßnahmen zu beschließen, verliert sich das Münchner Handlungsprogramm zum Klimaschutz, derzeit vor allem in Prüfaufträgen und punktuellen Maßnahmen anstatt ein schlagkräftiges Umsetzungsprogramm für die Pariser Klimaziele aufzustellen.
Doch die Stadt muss bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden. Es ist daher sehr zu begrüßen, dass Fridays for Future München mit einem frischen Impuls Bewegung in die Klimaschutzpolitik der Stadt bringt. Wir fordern daher, dass der Stadtrat sich rasch, ernsthaft und intensiv mit den Forderungen auseinandersetzt.“

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