Gibt es in KiTas und Schulen soviel Bio wie versprochen?

(Pressemitteilung) Es war eine lange und sehr mühselige Diskussion bis der Stadtrat endlich die neuen Verpflegungsstandards für KiTas und Schulen im Jahr 2013 beschlossen hatte. Der Stadtrat verabschiedete zudem einen Kriterienkatalog für die Ausschreibung, welcher u.a. Punkte enthält wie die Qualitätskriterien, die Überprüfung der Kriterien und mögliche Sanktionen bei Verstößen. Der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen – rosa liste wurden nun Informationen bekannt, die besagen, dass der Bioanteil durch die einzelnen Auftragsnehmer teilweise nicht erfüllt wurde und stattdessen konventionelle Produkte eingesetzt wurden.

Sabine Krieger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende kommentiert dies:“Wenn sich diese Informationen bewahrheiten, dann ist dies ein eindeutiger Verstoß gegen den Kriterienkatalog. Sollte dies so sein, so ist es nicht

nachvollziehbar wieso die gleichen Firmen wieder den Zuschlag bei der neuerlichen Ausschreibung vor ein paar Wochen bekommen haben. Hier stellen sich der Fraktion eine Menge Fragen, welche wir schnellstmöglich von der Stadtverwaltung beantwortet haben wollen.“

Derzeit entscheidet ein Probeessen über die endgültige Vergabe des jeweiligen Loses. Problematisch hieran ist, dass die Anbieter nicht unbedingt Produkte in Bioqualität einsetzen, sondern auch Konventionelle benutzen. Zudem war dieses Probeessen nie Teil eines Stadtratsbeschlusses.

Sabine Krieger hierzu:“ Geschmack ist etwas sehr individuelles und vor allem durch Gewohnheit geprägt. In vielen konventionellen Produkten – im Gegensatz zu Bioprodukten finden sich Geschmacksverstärker und Zucker.

Das Produkt schmeckt dadurch anders und lässt sich nur schwer mit einem, natürlich belassenen, Bioprodukt vergleichen. Wir wollen nun wissen, wieso wurde Bio mit Konventionell verglichen und wer hat getestet?

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