Grüne sagen Schottergärten den Kampf an

P R E S S E M I T T E I L U N G

Stadträtin Sabine Krieger hat den „Schottergärten“ den Kampf angesagt. Dieser Negativtrend ist seit einigen Jahren auf dem Vormarsch und führt faktisch zur Versiegelung von Flächen. Immer öfter kippen Gartenbesitzer – sei es aus Zeitmangel, sei es aus Desinteresse an der Natur – Tonnen von Kies oder Schotter auf Flächen, die zuvor von Pflanzen bewachsen waren und auch Tieren einen Lebensraum boten.
Stadträtin Krieger beantragt nun, die Stadt möge in ihrem Verantwortungsbereich  Kies- und Schottergärten verbieten oder wenigstens einschränken und stattdessen eine naturnahe Gestaltung durch Pflanzen, Sträucher und, wo möglich, Bäume vorschreiben.
Sabine Krieger: „Der Versiegelungsgrad im Münchner Stadtgebiet ist mit ca. 50 % ohnehin hoch – Tendenz steigend. Der um sich greifende Trend zur Anlage von Kies- und Schottergärten verstärkt dieses Problem, denn diese bieten Tieren und Pflanzen kaum einen Lebensraum und verstärken zudem den Hitzeinseleffekt in der Stadt, während begrünte Flächen kühlend wirken. Um dieser Zerstörung von Grünflächen im privaten Bereich entgegenzutreten, muss die Stadt es sich zur Aufgabe machen,  durch eine Satzung klare Regeln zu einer naturnahen Gestaltung von Vorgärten vorzugeben.“

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