Grüne wollen „Grünpatenschaften“

P R E S S E M I T T E I L U N G

Grüne wollen „Grünpatenschaften“

Die Pflege öffentlicher Grünflächen durch engagierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen sogenannter Grünpatenschaften ist der Inhalt eines Antrags von Grünen-Stadträtin Sabine Krieger. Sie schlägt vor, dass Unternehmen oder Privatpersonen sich einer Grünfläche annehmen, sie pflegen und in Zusammenarbeit mit der Stadt gestalten können – so wie das in Hamburg schon seit einiger Zeit gut funktioniert.
Auf diese Weise, so Sabine Krieger hätten Gartenliebhaber ohne eigene Flächen die Möglichkeit, ihrer Neigung nachzugehen und würden gleichzeitig das Gartenbauamt bei der Pflege kleinerer Grünflächen entlasten. In Frage kämen Bäume, Verkehrsinseln, Beete und Grünstreifen am Straßenrand oder an Bürostandorten, in Gewerbegebieten und vor Schulen oder anderen Gebäuden mit öffentlicher Nutzung.

Sabine Krieger: „Oft genug sieht das Gartenbauamt von der Pflege kleinerer Grünstreifen oder Verkehrsinseln ab, um Kosten zu sparen. Engagierte Paten könnten dies übernehmen, so wie dies wohl schon auf einigen Flächen in München geschieht. Jedoch wäre es sinnvoll, das Patensystem besser darzustellen und den Zugang zu Pflegeflächen für engagierte Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern. Mit ihrem Engagement als Pate könnten Bürgerinnen und Bürger so Ihren ganz persönlichen Beitrag zu einem attraktiven Erscheinungsbild der Stadt München leisten. Ein Wettbewerb um die schönste Grünfläche in München könnte das Patenprojekt abrunden.“

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