Grünes Antragspaket zur Unterstützung des Wassersports

P R E S S E M I T T E I L U N G

Grünes Antragspaket zur Unterstützung des Wassersports

Bessere Trainingsmöglichkeiten für Münchner Wassersportler sind das Ziel eines dreiteiligen Antragspakets von Stadträtin Jutta Koller. „Münchner Schwimmer und Wasserspringer“, so die Grüne Politikerin, werden immer wieder durch Sanierungen und Schließungen von Bädern behindert. Die Belegung der Hallen muss sich verbessern und mehr an der Bedürfnissen der Sportler orientieren.“
Das Referat für Bildung und Sport, so das Ziel des ersten Antrags, soll daher auch für den Wassersport regelmäßige Gesprächsrunden mit den Vereinen und den Stadtwerken München organisieren, um gemeinsam die Belegungen der Bäder zu besprechen und über anstehende Sanierungen bzw. Baumaßnahmen zu informieren. Dieser regelmäßige Austausch ist für einige andere Sportarten längst Usus.
Der zweite Antrag fordert die Öffnung mindestens eines Schulschwimmbades mit ausreichender Wassertiefe in den Sommerferien. Jutta Koller: „Bisher sind ausnahmslos alle Schulschwimmbäder in den Sommerferien geschlossen – eine erhebliche Erschwernis für die SchwimmsportlerInnen, die sich dann andere Trainingsorte suchen müssen. Dabei würde schon die Öffnung eines einzigen Bades genügen um auch im Sommer geeignete Trainingsbedingungen zu bieten. Wir fordern daher, dies bereits diesen Sommer zu ermöglichen um die Vereins- und Spitzensportler optimal zu unterstützen.“
Der dritte Antrag greift die schwierige Situation der Münchner WasserspringerInnen auf, denen durch die Sanierung des Olympiabades der einzige 10-Meter-Turm in einem Hallenbad auszufallen droht. Jutta Koller fordert, die Sanierung des Bades abschnittsweise zu vollziehen – Sprunganlage und Sprungbecken optimalerweise im Sommer – damit die Sportlerinnen und Sportlern in dieser Zeit Freibäder mit geeigneter Anlage nutzen können.
Jutta Koller: „Der Schwimmsport in München hat in jüngster Zeit durch die Bildung von Leistungsgruppen bei der SG Stadtwerke München einen Aufschwung genommen. Mehr ambitionierte Sportler und Sportlerinnen benötigen auch mehr und bessere Trainingsmöglichkeiten. Die Stadt, in der Mark Spitz mit dem Gewinn von sieben Goldmedaillen Sportgeschichte schrieb, sollte genügend Sympathie für den Schwimmsport aufbringen, um ihm mit etwas Flexibilität entgegenzukommen.“

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