Klimaneutrales München bis 2035 – Maßnahme 9: Ein Kompetenzzentrum Klimaschutz für München

Antrag

Die LH München richtet ein Kompetenzzentrum Klimaschutz ein. Hier soll auch die Arbeit der Klimaschutzmanager*innen zentral koordiniert werden und ihren Initiativen eine hohe Priorität zukommen.

Begründung:

Schon das Gutachten des Ökoinstituts „Klimaschutzkonzept und -strategie München 2050“ stellt fest[1]:

„In München fehlt aus Sicht der Gutachter ein zentraler Akteur, der bestimmte Aufgaben im Rahmen der Klimaschutzpolitik und der Umsetzung der Klimastrategie bündelt. Zu diesen Aufgaben gehören zum Beispiel:

  • Koordinierung der Angebote der Vielzahl an Klimaschutzakteuren der Gesamtstadt
  • Übernahme der Rolle einer ‚Strategischen Denkfabrik auf kommunaler Ebene‘, Ideengeber, Think tank und somit das Zusammenführen von vorhandenen Aktivitäten und Potenzialen
  • Kooperation mit der Wissenschaftslandschaft in der LH München, Anstoßen gemeinsamer Projekte, Einwerbung von Forschungsgeldern
  • Einwerbung von Projektmitteln des Bundes, Landes und der EU für innovative, zukunftsweisende Klimaschutzprojekte
  • Vernetzung der Klimaschutzaktivitäten mit dem Umland, Vernetzung/Kooperation mit dem Landkreis
  • Initiierung und Betrieb von Netzwerken inklusive Qualitätssicherung.“
  • Lebenszyklusbetrachtung der Baumaterialien im Gebäudesektor

Mit dem Klimaschutzzentrum wird dieser Akteur als Institution geschaffen, dem eine hohe Priorität gegeben werden muss. Im Zentrum kann auch die Arbeit der Klimaschutzmanager*innen koordiniert werden.

Wir bitten, wie in der Geschäftsordnung des Stadtrates vorgesehen, um eine fristgemäße Bearbeitung unseres Antrages.

Fraktion Die Grünen – rosa liste

Initiative: Dominik Krause, Sabine Krieger, Katrin Habenschaden, Anna Hanusch, Herbert Danner, Paul Bickelbacher

Mitglieder des Stadtrates

[1] Vgl. Ökoinstitut e.V. (Juli 2017): Klimaschutzkonzept und -strategie München 2050, Endbericht, S.179, Freiburg

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