Listerienverseuchte Wurst aus Hessen in 1000 Münchner Betrieben – was unternimmt die Stadt, um Verbraucher zu warnen?

Anfrage

Nach Presseberichten (BR vom 18.10.2019) wurde listerienverseuchte Wurst einer in Hessen ansässigen Firma flächendeckend in Bayern verkauft. Auch in München wurden 1000 Betriebe beliefert, darunter nicht nur Einzelhandelsgeschäfte, sondern auch Gastronomiebetriebe und Kantinen. Da es unmöglich sei, alle Betriebe abzufahren, so der Bericht, habe man in München etwa ein Drittel der belieferten Betriebe kontrolliert.
Listerien können Infektionen hevorrufen, die besonders für Kinder, Schwangere und Senioren gefährlich werden können. Die aktuelle Listerienverseuchung hat bereits drei Todesfälle verursacht.

Ich frage daher:

  • Verfügt die Stadt über eine vollständige Liste der mit der listerienverseuchter Wurst belieferten Betriebe und Geschäfte in München?
  • Um wie viel Betriebe handelt es sich?
  • Sind auch Krankenhauskantinen oder Kantinen sozialer Einrichtungen betroffen?
  • Sind Kantinen von Kinderbetreuungseinrichtungen betroffen?
  • Trifft es zu, dass nur ein Drittel der belieferten Betriebe vor Ort kontrolliert wurden?
  • Welche Maßnahmen hat die Stadt ergriffen, um die restlichen zwei Drittel der belieferten Betriebe vor der verseuchten Wurst zu warnen?
  • Welche Maßnahmen hat die Stadt ergriffen, um EndverbraucherInnen zu warnen, die unter Umständen die verseuchte Wurst bereits zu Hause lagern?
  • Sind der Stadt Fälle von Listeriose im Stadtgebiet bekannt geworden, die auf Wurst aus dieser Firma zurückgeführt werden können?

Initiative:

Katrin Habenschaden
Mitglied des Stadtrates

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